Häufig gestellte Fragen

Nachfolgend haben wir all jene Fragen zusammengetragen, die uns bei der täglichen Arbeit immer wieder gestellt werden. Sollten Sie auch hier keine Antwort auf Ihre Frage finden, können Sie uns natürlich gerne persönlich kontaktieren.

Weshalb wurde ich kontaktiert?

Nach intensiver Recherche durch unsere Genealogen wurden Sie als möglicher Erbe eines positiven Nachlasses ermittelt. Positiv bedeutet, dass der Nachlass in keinem Fall überschuldet ist.

Wer hat mir das Erbe hinterlassen?

In den meisten Fällen handelt es sich um eine Person, die ohne Errichtung eines Testaments verstorben ist und mit der Sie durch das gesetzliche Erbrecht verbunden und somit verwandt sind – auch wenn Sie die Person vielleicht selbst nicht kannten.

Warum werde ich nicht vom Nachlassgericht informiert?

Die deutschen Nachlassgerichte sind verpflichtet, vorhandenes Nachlassvermögen zu sichern und vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Auch die Erbenermittlung gehört dazu und wird fast immer erfahrenen Nachlasspflegern übertragen. Diesen gelingt es jedoch nicht immer, die Erben zu finden, da die Ermittlungen häufig sehr zeit- und kostenaufwändig sind und internationaler Netzwerke bedürfen. Wenn wir dann auf unser eigenes Risiko hin eingeschaltet werden, müssen wir nach höchstrichterlicher Rechtsprechung unser Wissen an die ermittelten Erben „verkaufen“.

Woher weiß ich, ob die GEN GmbH ein seriöses Unternehmen ist?

Die GEN Gesellschaft für Erbenermittlung mbH wurde im Jahr 1990 gegründet und zählt mit über 70 Angestellten zu den größten Unternehmen dieser Branche in Deutschland. Wir sind im Handelsregister eingetragen. Unsere Unternehmensgruppe betreibt Niederlassungen in Bayreuth, Hamburg, Hannover, Köln und sowie die Tochterfirmen Erbenermittlung Hans-J. Noczenski GmbH in Gera, GEN Sp. z o.o. in Polen, GEN Česko s.r.o. in Tschechien und AGHS in den USA. Zahlreiche unabhängige und anerkannte Medien haben in den vergangenen Jahren über unsere Arbeit berichtet und dabei natürlich auch beleuchtet, wie seriös unsere Tätigkeit ist. Zuletzt haben beispielsweise das Deutschlandradio, die Wirtschaftswoche, der NDR und das ZDF Beiträge über uns veröffentlicht.  Sie können außerdem anhand der Referenzschreiben und Danksagungen sehen, wie überzeugt Institutionen und Erben von unserer Arbeit sind.

Wer hat Sie beauftragt?

Behörden, Nachlasspfleger, gesetzliche Vertreter, Kommunen, Nachlassgerichte u.a. wenden sich an uns, wenn sie erbberechtigte Personen selbst nicht ausfindig machen konnten. Wenn auch wir als professionelle Erbenermittler keine gesetzlichen Erben finden, fällt der Nachlass der öffentlichen Hand – d. h. dem Staat – zu.

Muss ich vorab etwas bezahlen?

Nein.

Wer bezahlt die Leistungen ihres Unternehmens?

Wir schließen mit Ihnen eine Honorarvereinbarung auf Erfolgsbasis ab. Der übliche Honorarsatz liegt bei 25 % bis 35 %, bei Auslandsbeteiligung auch höher. Diese Honorarsätze sind von deutschen Gerichten bestätigt worden.

Was geschieht nach Abschluss der Honorarvereinbarung?


1. Nachdem Sie und alle anderen erbberechtigten Personen die unterzeichnete Honorarvereinbarung zurückgeschickt haben, informieren wir Sie über die Art, Herkunft und den ungefähren Wert des Nachlasses.

2. Wir werden alles tun, damit so schnell wie möglich die erforderlichen Erbscheinanträge gestellt werden können.

3. Wenn alle Erbscheine erteilt sind, werden wir für die sich daraus ergebende korrekte Nachlassverteilung sorgen.

Was passiert, falls ich doch nicht erbberechtigt bin?

In diesem Fall wird unsere Honorarvereinbarung hinfällig. Da Ihnen der Vermögenswert nicht zufällt, erheben wir keinerlei Ansprüche auf Honorar oder Auslagenersatz. Das Risiko liegt allein bei uns.

Woher weiß ich, dass ich keine Schulden erbe?

Unser Honorar berechnet sich an dem Betrag der Ihnen zufällt. Mit einem negativen Nachlass lässt sich kein positives Honorar berechnen. Da wir aber nur vom Erben eine Vergütung erhalten, ist die logische Folge, dass wir uns nur bei positiven Nachlässen mit der Erbensuche befassen. In unserer Honorarvereinbarung stellen wir Sie außerdem ausdrücklich von den Risiken eines verschuldeten Nachlasses frei.

Was ist, wenn Immobilien zum Nachlass gehören?

Wir begleiten die Erben, bis die Immobilie verkauft ist und der Erlös innerhalb der Erbengemeinschaft aufgeteilt werden kann, es sei denn, die Erben möchten die Immobilie (vorerst) behalten.

Wie finden Sie die Erben, wenn diese im Ausland leben?

Wir korrespondieren in vielen Sprachen selbst (Deutsch, Polnisch, Dänisch, Englisch, Russisch, Spanisch, Französisch, Katalanisch, Litauisch, Ukrainisch, Hebräisch, Ungarisch, Niederländisch/Flämisch, Italienisch, Portugiesisch, u.a.). Außerdem verfügen wir - neben unseren eigenen Tochtergesellschaften GEN Sp. z o.o. und AGHS, über ein weitläufiges Netzwerk an Korrespondenten. So finden wir Erben in aller Welt, z. B. in Australien, Neuseeland, Russland, Schweden, Litauen, Polen Ungarn, Österreich, Schweiz, Frankreich, Dänemark, Kroatien, Tschechien, Ukraine, USA, Kanada, Brasilien, Argentinien, Südafrika, Spanien, Niederlande, Kolumbien.

Bleibt nach Abzug des Honorars noch etwas von meinem Erbe übrig?

Wir versichern Ihnen, dass ein positiver Nachlasswert – auch nach Abzug der Vergütung, Auslagen und eventuell anfallender Erbschaftsteuer – vorhanden ist. Sie gehen somit keinerlei Risiko ein.

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