Namenforscher

Prof. Dr. Jürgen Udolph

  • Seit 01.01.2004: wissenschaftlicher Berater der GEN Gesellschaft für Erbenermittlung mbH
  • Studium in Göttingen und Heidelberg (slawische und finnisch-ungarische Sprachen, Geschichte); Magisterprüfung 1971 in Göttingen
  • 1973-1979 Assistent am Sprachwissenschaftlichen Seminar der Univ. Göttingen, Promotion (Dr. phil.) 1978
  • Seit 1979 Wiss. Angestellter an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz in der Kommission für Vergleichende Sprachwissenschaft
  • 1983 Henning-Kaufmann-Preis zur Förderung der westdeutschen Namenforschung auf sprachgeschichtlicher Grundlage
  • Seit 1983 Ordentliches Mitglied der Internationalen Kommission für Slawische Onomastik beim Internationalen Slawistenkomitee
  • Seit 1996 Mitglied der Fachkommission für Sprache und Literatur des Johann-Gottfried-Herder-Forschungsrats, Marburg
  • Seit 1998 Fachberater für Namenforschung beim Reallexikon der Germanischen Altertumskunde
  • 1990 Habilitation in Göttingen
  • 1994 Veröffentlichung einer umfangreichen Untersuchung germanischer Ortsnamen "Namenkundliche Studien zum Germanenproblem"
  • 01.10.2000 - 31.3.2008: Professor für Namenforschung an der Universität Leipzig
  • Seit 2006: Korrespondierendes Mitglied der Göttinger Akademie.
    Eine Vielzahl von Medienauftritten in Presse, Rundfunk und Fernsehen

Namenkundliches Projekt in Oranienburg
Die Arbeiten an diesem Projekt, das auf Anregung der Leitung der Landesgartenschau Oranienburg 2009 gestartet worden ist, wurden fortgeführt. Eine Arbeitsgruppe Leipziger Namenkundler (M. Fraust, Ch. Riese, M. Reichelt) unter Leitung von Prof. Dr. Udolph hat die Untersuchungen an Oranienburger Familiennamen fortgesetzt.
Das Ergebnis wird mittels einer Übersichtskarte unter dem Motto „Wer kommt woher?“ im Rahmen der Eröffnung der Landesgartenschau vorgestellt.