Geschichte einer gelungenen Symbiose
Als Kind lernte ich den späteren „Erbonkel Werner“ kennen, der als Soldat seinen Heimaturlaub in der Lehndorfer Apotheke meines Großvaters, Fritz Obiger, machte. Als Student war ich dabei, wie mein Großvater seine Familiengeschichte aufschrieb, 1800 Seiten in klarer Handschrift. Eine beeindruckende Kombination von Familienchronik und Begegnungen. Er besuchte auch die Gräber seiner Vorfahren in Sorau, Görlitz und Leobschütz – Gräber, die während und nach dem Krieg zerstört wurden. Aber die Gespräche mit meinem Großvater hatten mich mehr interessiert als Familienforschung…
Als der Erbonkel 2001 starb, war für uns klar, dass meine Mutter Alleinerbin würde – doch ein Testament wurde nicht gefunden. Die verwandtschaftliche Beziehung über den gemeinsamen Urgroßvater war vom ersten Tag an bekannt, meine Mutter ist Erbin 4. Ordnung. Die Erbenermittlung dauerte aber 9 Jahre: In der ersten Phase von 2001 bis 2006 beauftragte der vom Nachlassgericht eingesetzte Nachlasspfleger nacheinander mehrere Genealogen und Erbenermittler, die Erbfolge zu klären. Die Arbeit im Stundenlohn blieb ohne Erfolg. Sollte der Staat alles erben? Erst ein öffentliches Aufgebot 2006 brachte den Stein ins Rollen. Es meldeten sich viele Erbenermittlungsbüros, teils mit der falschen Behauptung, sie seien vom Nachlassgericht mit der Erbenermittlung beauftragt worden. Im September 2006 haben wir mit dem GEN-Büro für Erbenermittlungen GmbH eine Erfolgshonorar-Vereinbarung abgeschlossen. Zunächst mussten Erben 3. Ordnung gesucht und ausgeschlossen werden, dann konnte die Suche nach potentiellen Erben 4. Ordnung beginnen. Bereits 20 Monate später endete die professionelle Erbenermittlung mit einem Erbschein.
Es waren 4 gleichberechtigte Erben 4. Ordnung gefunden und dokumentiert. Wie ist dieser Erfolg möglich? Warum gelingt GEN in 20 Monaten, was mehrere bezahlte Erbenermittler in 60 Monaten nicht geschafft haben? Ich hatte nur mit zwei Personen direkten Kontakt: mit der Geschäftsführerin, Frau Sabine Flick (Büro Berlin) und mit Herrn Dr. Zeiseler, Leiter des Büros Köln, am Sitz des zuständigen Nachlassgerichtes. Wer ein Ziel hat, muss sich dafür sehr anstrengen und mit fähigen Experten vor Ort recherchieren!
GEN ist eine Gesellschaft mit ca. 30 Genealogen, mit Büros auch in Hamburg, Hannover und Słubice/Polen und den USA, die alle im diesem Erbfall tätig wurden. In Polen konnte meine Verwandtschaft erst durch direktes Aktenstudium in den heute polnischen Archiven mit Dokumenten geklärt werden. Es wurden uns unbekannte 3 Nebenlinien gefunden, aus denen 3 Miterben hervorgingen. Dieser professionellen Mannschaft mein Glückwunsch zum Erfolg und Dank für die harmonische Zusammenarbeit.
Erst im Rentenalter wurde Ahnenforschung mein Hobby. Nun kann ich das Werk meines Großvaters fortsetzen und die Chronik der Familie Obiger durch viele bisher unbekannte Linien ergänzen. Ich bin gerne bereit, meine Erfahrungen mit der GEN Gesellschaft für Erbenermittlung mbH und der eigenen Familienforschung mit anderen Interessenten zu teilen. Meine „Familien“ sind Weinhold – Obiger – Groeneveld – Otte.
Hier meine Email-Adresse für eine erste Kontaktaufnahme: Dieter.Weinhold(at)t-online.de
Dipl. Ing. Dieter Weinhold










